Entwurf: Vor der Veröffentlichung rechtlich prüfen lassen.
Datenschutzerklärung
Stand November 2026 · für die Website lirodo.de, das Kundenkonto, die Bestellung und den Vertrag über Lirodo
Das Wichtigste in Kürze
- Die Informationsseiten setzen keine Cookies, nutzen keine Analyse- oder Werbedienste und laden keine Inhalte anderer Anbieter. Zugriffe protokollieren wir nicht.
- Daten von Ihnen verarbeiten wir, wenn Sie die Website aufrufen (nur technisch, ohne Protokoll), uns schreiben, bestellen, das Kundenkonto nutzen, sich über lirodo.de bei der Belegprüfung Ihres Arbeitgebers anmelden oder für einen Kunden von Lirodo tätig sind.
- Was in der Belegprüfung eines Kunden steht – Belege, Mails, Stammdaten –, verarbeiten wir in seinem Auftrag; verantwortlich ist der Kunde (Abschnitt 11).
- In Länder außerhalb der EU gehen Daten nur über Stripe (Zahlung, Abo, Rechnungen), bei Videogesprächen über Zoom und beim Lesen von Belegen mit der KI von Anthropic – jeweils mit den Garantien aus Abschnitt 12.
- Wir verkaufen keine Daten und nutzen sie nicht für Werbung.
1. Verantwortlicher
Verantwortlich für die Verarbeitung personenbezogener Daten nach dieser Erklärung ist:
Finley Nico Döpke, Lirodo
Veronikastraße 50, 45131 Essen
E‑Mail: kontakt@lirodo.de
Weitere Angaben stehen im Impressum.
2. Datenschutzbeauftragter
Einen Datenschutzbeauftragten haben wir nicht benannt; dazu sind wir derzeit nicht verpflichtet (Art. 37 DSGVO, § 38 Abs. 1 BDSG). Fragen zum Datenschutz richten Sie bitte an kontakt@lirodo.de.
3. Rechtsgrundlagen
Wir verarbeiten personenbezogene Daten auf diesen Grundlagen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO); welche jeweils gilt, steht in den folgenden Abschnitten:
- Vertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): um einen Vertrag mit Ihnen zu erfüllen oder auf Ihre Anfrage vorzubereiten – etwa Bestellung, Kundenkonto, Betrieb von Lirodo. Das gilt, wenn Sie selbst unser Vertragspartner sind oder werden wollen, zum Beispiel als Einzelunternehmer.
- Rechtliche Pflicht (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO): etwa die Aufbewahrung nach Steuerrecht (§ 147 AO, § 14b UStG).
- Berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO): eine sichere, funktionierende Website und sichere Dienste, Schutz vor Missbrauch und Angriffen, Antworten auf Anfragen und die Durchsetzung oder Abwehr von Ansprüchen. Handeln Sie für ein Unternehmen, das unser Kunde ist oder werden will – etwa als Geschäftsführer, Mitarbeiter oder Ansprechpartner –, stützen wir die Verarbeitung Ihrer Daten ebenfalls hierauf: Unser berechtigtes Interesse ist es dann, den Vertrag mit diesem Unternehmen anzubahnen und durchzuführen. Unser jeweiliges Interesse nennen wir in den Abschnitten.
- Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO): nur, wenn wir Sie ausdrücklich darum bitten – zum Beispiel, Sie als Referenz zu nennen. Eine Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen (Art. 7 Abs. 3 DSGVO).
Für das Speichern von Informationen in Ihrem Browser gilt außerdem das Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz (TDDDG, Abschnitt 5).
4. Aufruf der Website und Hosting
Wenn Sie lirodo.de aufrufen, überträgt Ihr Browser technisch notwendige Daten an unseren Server: Ihre IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, die aufgerufene Seite, die Seite, von der Sie kommen (wenn Ihr Browser sie mitschickt), sowie Art und Sprache Ihres Browsers. Unser Server verwendet diese Daten nur, um Ihnen die Seiten verschlüsselt auszuliefern und sich vor Missbrauch zu schützen. Zugriffsprotokolle speichern wir nicht. Nur wenn bei einer Anfrage auf unserem Server ein Fehler auftritt (zum Beispiel, weil ein Dienst gerade neu startet), schreibt er einen Fehlereintrag mit Zeitpunkt, Art des Fehlers und der aufgerufenen Seite – ohne IP-Adresse, ohne Angaben zu Ihrem Browser und ohne die Zusätze hinter dem „?“ in der Adresse (Speicherdauer: Abschnitt 13).
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist es, die Website sicher und funktionsfähig bereitzustellen.
Unser Server steht bei der IONOS SE, Elgendorfer Str. 57, 56410 Montabaur, in einem Rechenzentrum in der Europäischen Union (nach unserer Messung in Deutschland oder Frankreich; IONOS nennt den genauen Ort nicht). IONOS verarbeitet die Daten in unserem Auftrag (Art. 28 DSGVO); der Vertrag dazu ist Teil der Geschäftsbedingungen von IONOS.
Die Informationsseiten laden keine Inhalte von anderen Anbietern – keine Schriftarten, Karten oder Videos, keine Analyse- oder Werbedienste. Der Rechner auf der Preisseite rechnet nur in Ihrem Browser; Ihre Eingaben werden weder gespeichert noch an uns übertragen.
5. Cookies
Die Informationsseiten setzen keine Cookies und speichern nichts in Ihrem Browser. Nur das Kundenkonto setzt nach der Anmeldung ein Cookie mit dem Namen „__Host-konto“. Es enthält allein eine zufällige Kennung Ihrer Anmeldung, wird nur über verschlüsselte Verbindungen an lirodo.de geschickt und ist für Skripte nicht lesbar. Beim Abmelden wird es gelöscht; es hat kein Ablaufdatum, Ihr Browser verwirft es also mit dem Ende der Sitzung – und unser Server erkennt es ohnehin höchstens 12 Stunden lang an.
Das Cookie ist unbedingt erforderlich, damit wir Ihnen das Kundenkonto zur Verfügung stellen können, das Sie ausdrücklich nutzen wollen; eine Einwilligung braucht es dafür nicht (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Für die Verarbeitung der Anmeldung gilt Abschnitt 9.
Auf den Seiten unseres Zahlungsdienstleisters Stripe (Abschnitt 8) setzt Stripe eigene Cookies; dafür gelten die Hinweise von Stripe.
6. Sicherheit
Alle Seiten von Lirodo laufen nur verschlüsselt (HTTPS); Ihr Browser wird angewiesen, lirodo.de nur verschlüsselt aufzurufen. Passwörter speichern wir nur als nicht umkehrbaren Hash; einen zweiten Faktor können Sie einschalten. Unsere Server stehen in der Europäischen Union, sind durch eine Firewall geschützt und bekommen laufend Sicherheitsupdates. Zugang zu den Servern hat bei Lirodo nur der Inhaber. Diese und weitere Maßnahmen (Art. 32 DSGVO) passen wir dem Stand der Technik an. Eine lückenlose Sicherheit kann bei Übertragungen im Internet niemand garantieren.
7. Kontakt per E‑Mail, Kontaktformular und „Über Lirodo“
Wenn Sie uns schreiben – per E‑Mail, über das Kontaktformular auf der Startseite oder in der Belegprüfung unter „Über Lirodo“ –, verarbeiten wir Ihre Nachricht und Ihre Kontaktangaben, um Ihnen zu antworten: Ihre E‑Mail-Adresse und, wenn Sie ihn nennen oder Ihr Mailprogramm ihn mitschickt, Ihren Namen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, wenn Ihre Anfrage einen Vertrag mit Ihnen betrifft oder auf einen zielt, sonst Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist es, Anfragen zu beantworten.
Kontaktformular: Die E‑Mail-Adresse brauchen wir für die Antwort, deshalb ist sie ein Pflichtfeld. Das Formular geht an unseren Server bei der IONOS SE. In der Regel innerhalb einer Minute schicken wir Ihre Nachricht per E‑Mail an unser Postfach kontakt@lirodo.de und löschen Adresse und Text danach aus der Datenbank des Servers; klappt der Versand nicht, versuchen wir es einige Stunden lang weiter und löschen beides spätestens nach drei Tagen. Damit niemand massenhaft Nachrichten schickt, speichern wir zu jeder Nachricht einen Tag lang eine Prüfsumme Ihrer IP-Adresse (bei IPv6 des Netzes), nicht die Adresse selbst. Die Prüfsumme bilden wir mit einem geheimen Schlüssel; ohne ihn lässt sich die Adresse daraus nicht zurückrechnen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist der Schutz vor Missbrauch).
„Über Lirodo“: Schreiben Sie uns aus der Belegprüfung, fügt sie Ihrer Nachricht Ihren Namen, Ihre Rolle, Ihren Anmeldenamen (meist Ihre E‑Mail-Adresse), den Namen des Unternehmens und die Adresse seines Servers hinzu, damit wir wissen, wem wir antworten. Enthält eine Nachricht Daten aus Belegen, verarbeiten wir diese nur im Auftrag des Kunden (Abschnitt 11).
Anrufe: Rufen Sie uns an, sehen wir Ihre Nummer im Anrufprotokoll unseres Telefons, wenn Ihr Telefon sie überträgt. Notizen zu Ihrem Anliegen löschen wir, wenn es erledigt ist; das Anrufprotokoll löscht das Telefon nach einigen Wochen von selbst (Art. 6 Abs. 1 lit. b oder f DSGVO wie oben).
Unser Postfach liegt bei der IONOS SE. Nachrichten und unsere Antworten löschen wir, wenn die Anfrage erledigt ist. Geschäftsbriefe – Nachrichten, mit denen ein Vertrag vorbereitet, geschlossen oder abgewickelt wird – bewahren wir sechs Jahre auf, soweit sie für die Besteuerung von Bedeutung sind (§ 147 Abs. 1 und 3 AO).
8. Bestellung und Bezahlung
„Bestellen“ auf der Preisseite öffnet über unseren Server zuerst eine Seite mit den wichtigsten Bedingungen und zwei Bestätigungen, dann die Bestellseite unseres Zahlungsdienstleisters Stripe Payments Europe, Limited, 1 Grand Canal Street Lower, Grand Canal Dock, Dublin, D02 H210, Irland. Diese Schritte führt unser Bestellprogramm auf unserem Server aus; Ihre IP-Adresse und Cookies gibt unser Server dabei nicht an das Bestellprogramm weiter, die Kennung Ihres Browsers schon – daran erkennt es Programme (Bots), die keine Bestellung auslösen sollen. Scheitert ein Schritt, bewahrt das Bestellprogramm den Ablauf zur Fehlersuche 72 Stunden auf und löscht ihn dann.
Auf der Bestellseite geben Sie den Namen Ihres Unternehmens, den Namen des Konto- oder Karteninhabers, die Rechnungsanschrift, Ihre E‑Mail-Adresse, auf Wunsch Ihre USt-IdNr., die gewünschte Adresse Ihrer Belegprüfung und eine Zahlungsart an. Die Adresse Ihrer Belegprüfung (zum Beispiel mueller.lirodo.de) ist öffentlich sichtbar: Sie steht im Adressbuch des Internets (DNS) und in den öffentlichen Verzeichnissen der Zertifikate für die Verschlüsselung. Wählen Sie deshalb keinen Namen einer Person, wenn Sie das nicht möchten. Ihre Zahlungsdaten (Konto oder Karte) geben Sie nur bei Stripe ein; wir erfahren davon nur die Art (zum Beispiel Lastschrift oder Visa), die letzten vier Ziffern und bei Karten den Monat, bis zu dem sie gilt.
Zur Bestellung speichern wir bei Stripe außerdem, welche Fassung der AGB Sie bestätigt haben, dass Sie als Unternehmer mit Sitz in Deutschland bestellen, und wann. Von Stripe erhalten wir Ihre Angaben und den Stand der Zahlungen, um Ihre Bestellung zu prüfen, Ihnen den Eingang zu bestätigen, Ihre Belegprüfung einzurichten und abzurechnen. Über die Annahme Ihrer Bestellung entscheidet ein Mensch (Abschnitt 15). Über neue Bestellungen benachrichtigt uns unser System per E‑Mail an kontakt@lirodo.de – mit den Angaben aus der Bestellung, ohne Zahlungsdaten. Jede Nacht melden wir Stripe die Zahl Ihrer Belege – nur die Zahl, keine Inhalte.
Nachweis und Probezeit: Lirodo ist nur für Unternehmer. Bestehen Zweifel, bitten wir um einen Nachweis, etwa einen Auszug aus dem Handelsregister, eine Gewerbeanmeldung oder die USt-IdNr. (AGB § 2 Abs. 2); ihn bewahren wir bei den Vertragsunterlagen auf, bis drei Jahre nach dem Ende des Vertrags. Die Probezeit gibt es für jeden Kunden nur einmal (AGB § 7 Abs. 4). Ob ein Unternehmen sie schon hatte, prüfen wir nur mit den Daten eines früheren Vertrags, die wir für ihn noch haben – also bis zu ihrer Löschung (Abschnitt 13) –, nie mit Unterlagen, die wir nur noch wegen der Aufbewahrungspflichten aufheben. Rechtsgrundlage für beides ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist es, nur mit Unternehmern Verträge zu schließen und die Probezeit ohne Abo-Preis nur einmal zu gewähren.
Rollen von Stripe: Für das Abo, die Rechnungen und das Kundenportal verarbeitet Stripe die Daten in unserem Auftrag (Art. 28 DSGVO; der Vertrag dazu ist Teil der Bedingungen von Stripe). In eigener Verantwortung verarbeitet Stripe Daten bei der Zahlungsabwicklung, die als Zahlungsdienst staatlich reguliert ist, und um Betrug zu verhindern, gesetzliche Pflichten wie Prüfungen nach dem Geldwäscherecht zu erfüllen und seine Dienste zu verbessern; dafür gilt die Datenschutzerklärung von Stripe, und Stripe bestimmt selbst, wie lange es diese Daten speichert. Stripe übermittelt Daten auch an die Stripe, LLC in den USA (Abschnitt 12).
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, wenn Sie selbst bestellen; bestellen Sie für ein Unternehmen, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Abschnitt 3). Für die Aufbewahrung gilt Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.
9. Kundenkonto
Im Kundenkonto (lirodo.de/konto) verwalten Kunden ihr Abo: Rechnungen, Belege, Zahlungsarten, Wechsel des Abos und Kündigung. Dafür speichern wir Ihre E‑Mail-Adresse, den Namen Ihres Unternehmens, Ihre Kundennummer bei Stripe und die Adresse Ihrer Belegprüfung; Ihr Passwort nur als nicht umkehrbaren Hash; den Schlüssel für den zweiten Faktor, wenn Sie ihn einschalten (Codes per E‑Mail nur als Hash, bis einen Tag nach ihrem Ablauf); Ihre Anmeldungen (Beginn, letzter Klick, Ablauf) und ein Protokoll Ihrer Änderungen – zum Beispiel „Kündigung“ oder „neue Zahlungsart: Visa •••• 4242, gültig bis 08/2028“. Rechnungen, Belege und Zahlungsarten selbst liest das Kundenkonto bei jedem Aufruf bei Stripe; gespeichert werden sie bei uns nicht. Mails des Kundenkontos (Einladung, „Passwort vergessen“, Codes, Bestätigungen) verschicken wir über unser Postfach bei der IONOS SE.
Wechseln Sie in Ihre Belegprüfung, gibt das Kundenkonto Ihrem Browser ein einmaliges, unterschriebenes Ticket für Ihren Server mit. Es gilt zwei Minuten und enthält nur die Adresse Ihres Servers, den Zeitpunkt und ob Sie sich mit zweitem Faktor angemeldet haben.
Melden Sie sich als Inhaber auf der Anmeldeseite Ihrer Belegprüfung an, reicht Ihr Server Ihre E‑Mail-Adresse, Ihr Passwort und Ihre IP-Adresse verschlüsselt an das Kundenkonto weiter, und das Kundenkonto prüft sie wie bei einer Anmeldung auf lirodo.de. Dasselbe geschieht mit jeder dort eingegebenen E‑Mail-Adresse, zu der es in der Belegprüfung keinen Zugang gibt – das Kundenkonto lehnt sie ab, wenn sie nicht zu seinem Konto für diese Belegprüfung gehört. Gespeichert werden E‑Mail-Adresse und Passwort dabei nicht; für den Schutz vor Angriffen gilt der nächste Absatz.
Zum Schutz vor Angriffen zählt unser Server falsche Eingaben und Anfragen „Passwort vergessen“ je Anschluss: Dafür hält er die IP-Adresse (bei IPv6 das Netz) im Arbeitsspeicher, solange sie zählt, höchstens 20 Minuten. Nach einem falschen Passwort oder Code speichern wir außerdem eine mit einem geheimen Schlüssel gebildete Prüfsumme der Adresse, höchstens einen Tag. Häufen sich Fehlversuche, erfahren wir das – ohne Ihre Adresse. Rechtsgrundlage dafür ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist der Schutz der Konten.
Im Übrigen ist Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, wenn Sie selbst unser Vertragspartner sind, sonst Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Abschnitt 3); zum Cookie siehe Abschnitt 5. Nach dem Ende des Vertrags bleibt das Kundenkonto 30 Tage bestehen (Abruffrist, AGB § 14 Abs. 6); in dieser Zeit können Sie Rechnungen abrufen und Ihre Daten in der Belegprüfung herunterladen. Danach löschen wir es innerhalb von 14 Tagen zusammen mit Ihrem Server und bestätigen Ihnen das per E‑Mail. Ihre Rechnungen bleiben bei Stripe, solange wir sie aufbewahren müssen (Abschnitt 13).
10. Anmeldung als Admin oder Mitarbeiter eines Kunden
Melden Sie sich auf lirodo.de als Admin oder Mitarbeiter eines Kunden an, reicht unser Server Ihre E‑Mail-Adresse, Ihr Passwort und Ihre IP-Adresse an den Server Ihres Arbeitgebers weiter; E‑Mail-Adresse und Passwort speichern wir dabei nicht. Der Server Ihres Arbeitgebers schützt sich mit der IP-Adresse vor Angriffen wie in Abschnitt 9 beschrieben. Damit wir den richtigen Server finden, führen wir ein Verzeichnis, das statt Ihrer E‑Mail-Adresse nur eine Prüfsumme (SHA-256) enthält. Aus ihr lässt sich die Adresse nicht ablesen; wer die Adresse kennt, kann die Prüfsumme aber nachrechnen – sie ist also ein pseudonymer Wert, kein anonymer. Der Eintrag besteht, solange Ihr Zugang besteht, und verschwindet in der Regel wenige Minuten nach dessen Löschung. Zum Schutz vor Angriffen gilt auf unserem Server dasselbe wie im Kundenkonto (Abschnitt 9). Das alles tun wir im Auftrag Ihres Arbeitgebers (Art. 28 DSGVO), auch den Schutz vor Angriffen; Auskunft und weitere Informationen gibt Ihr Arbeitgeber.
11. Vertrag und Betrieb – und was wir im Auftrag verarbeiten
Als Verantwortlicher
Für den Vertrag über Lirodo verarbeiten wir die Angaben aus der Bestellung (Abschnitt 8), Ihre Nachrichten an uns (Abschnitt 7) und Angaben über die Nutzung ohne Inhalte – zum Beispiel Zahl und Art der Belege, Laufzeiten, Kosten der KI und den Anteil der Belege ohne Prüfung. Sie dienen der Abrechnung und dazu, Lirodo zu betreiben, zu sichern und zu verbessern; zusammengefasst und ohne Bezug zu Ihnen oder anderen Personen auch dazu, Lirodo darzustellen (AGB § 14 Abs. 2). Mitteilungen zum Vertrag, etwa zu Änderungen oder zu neuen Unterauftragsverarbeitern, schicken wir an die E‑Mail-Adresse Ihres Kundenkontos. Nennt uns ein Kunde Ansprechpartner (zum Beispiel für Rechnungen oder die Einrichtung), haben wir deren Namen, E‑Mail-Adresse und Funktion von ihm. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, wenn Sie selbst unser Vertragspartner sind, sonst – und für das Verbessern von Lirodo – Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist es, den Vertrag durchzuführen und Lirodo zuverlässig und gut zu machen.
Unsere Server überwachen wir rund um die Uhr. Dafür melden sie sich alle fünf Minuten beim Dienst healthchecks.io (Abschnitt 12) – mit Zeitpunkt, der Internet-Adresse des Servers und einer Liste technischer Probleme, ohne personenbezogene Daten: Der Server eines Kunden steht dort nur unter seiner Nummer beim Anbieter, nicht unter dem Namen des Kunden oder der Adresse seiner Belegprüfung.
Unsere Programme und Dienste schreiben Betriebsprotokolle, um Fehler zu finden und den Betrieb zu sichern: Zeitpunkte, Ereignisse wie „Abo gewechselt“ oder „Server eingerichtet“ mit der Kennung des Kunden, Fehlermeldungen – ohne Inhalte von Belegen, ohne IP-Adressen und mit E‑Mail-Adressen höchstens gekürzt (erster Buchstabe und Domain). Nur die Anmeldeversuche am Fernzugang unserer Server (SSH) und die Sperren gegen solche Angriffe nennen die IP-Adresse; sie stehen im Systemprotokoll (unten). Die Protokolldateien unserer Programme löschen wir nach 90 Tagen. Die Protokolle der Dienste (zum Beispiel Webserver, Kundenkonto, Datenbank) stehen im Systemprotokoll des Servers und werden nach spätestens fünf Wochen gelöscht (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist ein sicherer, zuverlässiger Betrieb).
Für den Fall, dass einer unserer Server ganz ausfällt, legen wir bei jeder Sicherung verschlüsselte Notfall-Kopien an: vom Server von Lirodo die Angaben, die wir zu jedem Server eines Kunden brauchen (zum Beispiel Firma, Name und E‑Mail-Adresse des Inhabers, Anmeldename, Abo, Adresse des Servers, Löschnachweise), und von jedem Server eines Kunden dessen Einstellungen (ohne Belege; dafür sind wir Auftragsverarbeiter, unten). Sie liegen in den Sicherungen, auf unserem Server und auf einem Arbeitsgerät des Inhabers von Lirodo in Deutschland; öffnen lassen sie sich nur mit einem Schlüssel, den allein der Inhaber hat. Jede neue Kopie ersetzt die alte; nach dem Ende eines Vertrags verschwinden Ihre Angaben mit der Löschung aus den Kopien, aus Sicherungen nach deren Frist (Abschnitt 13). Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, wenn Sie selbst unser Vertragspartner sind, sonst Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist es, den Betrieb nach einem Ausfall schnell wiederherzustellen (Art. 32 Abs. 1 lit. c DSGVO).
Löschen wir nach dem Ende eines Vertrags die Daten eines Kunden, bewahren wir einen Löschnachweis auf: die Kennung des Kunden, seine Nummern bei Stripe und beim Server-Anbieter und was wann gelöscht wurde – ohne Firma, Kontakt und Inhalte. Er belegt, dass wir gelöscht haben, und wird nach drei Jahren gelöscht (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist der Nachweis nach Art. 5 Abs. 2 DSGVO).
Videogespräche: Gespräche per Video führen wir über Zoom; auf Ihren Wunsch auch über einen anderen Dienst, zu dem Sie uns einladen, oder per Telefon. Bei Zoom verarbeitet werden Ihr Name, Ihre E‑Mail-Adresse, Bild und Ton, geteilte Bildschirme, Nachrichten im Chat und technische Daten (zum Beispiel IP-Adresse, Gerät, Zeitpunkte). Wir zeichnen Gespräche nicht auf. Zoom verarbeitet die Daten in unserem Auftrag (Art. 28 DSGVO; der Vertrag dazu ist Teil der Bedingungen von Zoom); für manche Daten ist Zoom selbst verantwortlich – dafür gilt die Datenschutzerklärung von Zoom. Die Gespräche laufen über Rechenzentren in der EU; Konto- und technische Daten speichert Zoom auch in den USA (Abschnitt 12). Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, wenn Sie selbst unser Vertragspartner sind, sonst Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist es, Kunden per Video zu beraten und einzuweisen.
Im Auftrag des Kunden
Was in der Belegprüfung eines Kunden steht – Belege und Mails aus seinem Postfach, Bestellungen über seinen Bestell-Link, Lieferscheine, Stammdaten, Zugänge seiner Mitarbeiter und die Protokolle dazu –, verarbeiten wir nur im Auftrag dieses Kunden nach dem Vertrag zur Auftragsverarbeitung (Anlage 2 der AGB). Verantwortlich im Sinne der DSGVO ist der Kunde; er informiert die betroffenen Personen, und an ihn richten Sie Anfragen zu diesen Daten. Erreicht eine solche Anfrage uns, leiten wir sie an den Kunden weiter und unterstützen ihn bei der Antwort. Wir verarbeiten diese Daten nicht für eigene Zwecke und nutzen sie nicht zum Training von KI-Modellen. Sehen wir in einem Gespräch per Telefon oder Video Daten aus der Belegprüfung, verarbeiten wir auch diese nur im Auftrag des Kunden; wir zeichnen nichts auf.
Dafür setzen wir diese Unterauftragsverarbeiter ein (AV-Vertrag, Anhang 3): die Hetzner Online GmbH für den Server des Kunden in Deutschland; die Anthropic Ireland, Limited, um Belege mit dem KI-Modell Claude zu lesen – gerechnet wird dabei bei der Anthropic, PBC in den USA, zugreifen können nach Anthropics Angaben auch weitere Gesellschaften der Anthropic-Gruppe (Abschnitt 12); Anthropic nutzt sie nicht zum Training und löscht sie in der Regel nach 30 Tagen; stuft seine Sicherheitsprüfung eine Anfrage als Verstoß gegen seine Nutzungsrichtlinie ein, kann Anthropic Eingaben und Ergebnisse bis zu zwei Jahre und die Bewertungen dieser Prüfung bis zu sieben Jahre aufbewahren; die IONOS SE für unseren Server (Anmeldung über lirodo.de, Verzeichnis der Anmeldenamen, verschlüsselte Notfall-Kopien der Einstellungen) und unsere Postfächer (E‑Mails der Belegprüfung, Meldungen der Überwachung, Nachrichten an uns); die hosting.de GmbH, Aachen, für das Postfach, über das Lieferscheine per E‑Mail ankommen – nur, wenn der Kunde es nutzt; und die Zoom Communications, Inc., San Jose (USA), für Videogespräche, zu denen wir einladen. Welche Daten genau an die KI gehen, steht in Abschnitt 3 der Leistungsbeschreibung.
Probe-Analyse: Lesen wir für einen Interessenten zur Probe alte Bestellungen, tun wir das nur in seinem Auftrag, nach einem Vertrag zur Auftragsverarbeitung (wie Anlage 2 der AGB), auf einem eigenen Server für ihn und mit denselben Unterauftragsverarbeitern; nach dem Bericht löschen wir alles, spätestens 30 Tage danach.
12. Empfänger und Übermittlung in Drittländer
Personenbezogene Daten geben wir nur weiter, soweit es für die genannten Zwecke nötig ist oder wir dazu verpflichtet sind. Empfänger sind:
- IONOS SE, Montabaur (Deutschland)
- Server von Lirodo (Website, Kundenkonto, Anmeldung, Kontaktformular, Bestellprogramm, verschlüsselte Notfall-Kopien), Postfächer und Versand von E‑Mails – Auftragsverarbeiter; verarbeitet wird in der Europäischen Union.
- Stripe Payments Europe, Limited, Dublin (Irland)
- Bestellung, Zahlung, Abo und Rechnungen – teils Auftragsverarbeiter, teils eigener Verantwortlicher (Abschnitt 8). Stripe übermittelt Daten an die Stripe, LLC in den USA. Für Unternehmen in den USA, die nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert sind, gilt ein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission (Art. 45 DSGVO); Stripe ist danach zertifiziert und verwendet zusätzlich die Standardvertragsklauseln der EU (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO).
- Hetzner Online GmbH, Gunzenhausen (Deutschland)
- Server der Kunden in Rechenzentren in Deutschland – Unterauftragsverarbeiter für die Belegprüfung (Abschnitt 11).
- Anthropic Ireland, Limited, Dublin (Irland), mit Anthropic, PBC, San Francisco (USA)
- Lesen der Belege mit KI – Unterauftragsverarbeiter für die Belegprüfung (Abschnitt 11). Gerechnet wird in den USA (wir legen jeden Aufruf darauf fest). Zugreifen können nach Anthropics Angaben auch Gesellschaften der Anthropic-Gruppe in der EU, im Vereinigten Königreich, in der Schweiz, in Kanada, Japan, Südkorea und Australien; dazu kommen die Unterauftragsverarbeiter von Anthropic, etwa Betreiber von Rechenzentren (Liste von Anthropic). Für das Vereinigte Königreich, die Schweiz, Kanada, Japan und Südkorea gibt es einen Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission (Art. 45 DSGVO), für Australien nicht und für Anthropic in den USA ebenfalls nicht – Anthropic ist nicht nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert (Stand November 2026). Für diese Übermittlungen sieht der Vertrag zur Auftragsverarbeitung von Anthropic die Standardvertragsklauseln der EU vor (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO), und nach seiner Datenschutzerklärung stützt Anthropic Übermittlungen an Konzerngesellschaften in solche Länder ebenfalls darauf. Dazu kommen unsere Bewertung der Rechtslage in den USA und weitere Maßnahmen (AV-Vertrag, Ziffer 8).
- Zoom Communications, Inc., San Jose (USA)
- Videogespräche – Auftragsverarbeiter, für Daten aus der Belegprüfung, die wir in einem Gespräch sehen, Unterauftragsverarbeiter (Abschnitt 11); für manche Daten eigener Verantwortlicher. Zoom ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert (Angemessenheitsbeschluss, Art. 45 DSGVO) und verwendet zusätzlich die Standardvertragsklauseln der EU (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO).
- hosting.de GmbH, Aachen (Deutschland)
- Postfach für Lieferscheine per E‑Mail, nur wenn ein Kunde es nutzt – Unterauftragsverarbeiter für die Belegprüfung (Abschnitt 11).
- Weitere Empfänger
- Steuerberater, Rechtsanwälte, Gerichte und Behörden, wenn das für unsere Buchhaltung, für die Durchsetzung oder Abwehr von Ansprüchen nötig ist oder wir gesetzlich dazu verpflichtet sind.
Für die Überwachung unserer Server von außen nutzen wir healthchecks.io (SIA Monkey See Monkey Do, Riga, Lettland); dorthin gehen keine personenbezogenen Daten (Abschnitt 11). Eine Kopie der Standardvertragsklauseln erhalten Sie auf Anfrage an kontakt@lirodo.de. Daten verkaufen wir nicht.
13. Speicherdauer
Wir speichern Daten nur so lange, wie es für den Zweck nötig ist oder das Gesetz es verlangt:
- Aufruf der Website: keine Speicherung – die Daten liegen nur für die Dauer der Anfrage im Arbeitsspeicher. Fehlereinträge des Webservers (ohne IP-Adresse) wie die Protokolle der Dienste (unten).
- Kontaktformular: Adresse und Text bis zum Versand an unser Postfach (in der Regel eine Minute, spätestens drei Tage), die Prüfsumme einen Tag.
- E‑Mails und Nachrichten: bis die Anfrage erledigt ist; Geschäftsbriefe sechs Jahre, soweit sie für die Besteuerung von Bedeutung sind. Benachrichtigungen unseres Systems über Bestellungen und den Betrieb: bis der Vorgang erledigt ist.
- Bestellung: gescheiterte Abläufe des Bestellprogramms 72 Stunden; Vertragsdaten für die Dauer des Vertrags; ein Nachweis, dass Sie als Unternehmer bestellen, bis drei Jahre nach dem Ende des Vertrags.
- Rechnungen und Buchungsbelege: acht Jahre (§ 14b UStG, § 147 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 3 AO), Aufzeichnungen zehn Jahre (§ 147 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 AO) – jeweils ab dem Ende des Kalenderjahres; länger, solange die Unterlagen für eine Steuer von Bedeutung sind, deren Festsetzungsfrist noch läuft (§ 147 Abs. 3 AO).
- Kundenkonto: bis zum Ende des Vertrags, danach 30 Tage zum Abruf, dann Löschung innerhalb von 14 Tagen. Anmeldungen bis einen Tag nach ihrem Ablauf; Prüfsummen nach Fehlversuchen einen Tag; verschickte Mails 30 Tage – Codes darin löschen wir schon mit dem Versand.
- Fehlversuche im Arbeitsspeicher: höchstens 20 Minuten.
- Verzeichnis für die Anmeldung von Mitarbeitern: solange der Zugang besteht.
- Betriebsprotokolle: 90 Tage für die Protokolldateien unserer Programme; die Protokolle der Dienste spätestens fünf Wochen (Abschnitt 11).
- Videogespräche: keine Aufzeichnung; was Zoom selbst speichert (Konto- und technische Daten), nach den Regeln von Zoom.
- Löschnachweise: drei Jahre.
- Notfall-Kopien: jede neue ersetzt die alte; nach dem Ende eines Vertrags mit den Daten des Kunden gelöscht, in den Sicherungen nach deren Frist (Abschnitt 11).
- Sicherungen: 14 Tage; danach sind auch gelöschte Daten aus den Sicherungen verschwunden. An einem zweiten, verschlüsselten Speicherort in Deutschland – sobald wir einen nutzen – höchstens 30 Tage.
- Daten in der Belegprüfung: nach den Löschfristen, die der Kunde wählt, spätestens nach Ziffer 10 des Vertrags zur Auftragsverarbeitung.
- Bei Stripe: Ihre Kundendaten und Rechnungen, solange wir sie aufbewahren müssen (oben); was Stripe in eigener Verantwortung verarbeitet, nach den Regeln von Stripe.
14. Müssen Sie Daten angeben?
Um die Website anzusehen, müssen Sie keine Daten angeben. Für eine Antwort auf Ihre Anfrage brauchen wir Ihre E‑Mail-Adresse. Für eine Bestellung und den Vertrag brauchen wir den Namen Ihres Unternehmens, den Namen des Konto- oder Karteninhabers, die Rechnungsanschrift, Ihre E‑Mail-Adresse, die gewünschte Adresse Ihrer Belegprüfung und eine Zahlungsart, bei Zweifeln auch einen Nachweis, dass Sie als Unternehmer bestellen; ohne sie können wir keinen Vertrag schließen. Die USt-IdNr. ist freiwillig. Gesetzlich verpflichtet, uns Daten zu geben, sind Sie nicht.
15. Automatisierte Entscheidungen
Über die Annahme einer Bestellung entscheidet bei uns ein Mensch, und wir bilden keine Profile. Einige Folgen, die der Vertrag vorher fest regelt, setzt ein Programm von selbst um:
- Kommt die erste Zahlung nicht zustande, bearbeiten wir die Bestellung nicht weiter.
- Nehmen wir eine Bestellung nicht innerhalb von fünf Werktagen an, kommt kein Vertrag zustande; bereits Gezahltes erstatten wir (AGB § 3 Abs. 5).
- Liegen die Belege eines Monatsabos Start oder Standard zwei Kalendermonate nacheinander über der Obergrenze, wechselt das Abo nach einem Hinweis in das nächstgrößere (AGB § 7 Abs. 6).
- Bleibt ein Betrag von mindestens 100 € nach unserem Hinweis sieben Tage unbezahlt, hält Lirodo das Lesen neuer Belege an, bis bezahlt ist (AGB § 13 Abs. 2).
Diese Folgen beruhen nicht auf einer Bewertung Ihrer Person, sondern auf Zahlen und Fristen, die Sie in Ihrem Kundenkonto und in der Belegprüfung sehen. Soweit sie dennoch Entscheidungen im Sinne von Art. 22 DSGVO sind, sind sie für den Vertrag erforderlich (Art. 22 Abs. 2 lit. a DSGVO). Sie können jederzeit verlangen, dass ein Mensch den Fall prüft, Ihren Standpunkt darlegen und die Entscheidung anfechten (Art. 22 Abs. 3 DSGVO) – eine E‑Mail an kontakt@lirodo.de genügt. Die automatischen Prüfungen in der Belegprüfung betreffen die Belege unserer Kunden und laufen in deren Auftrag; was mit einem Beleg geschieht, entscheidet der Kunde.
16. Ihre Rechte
Sie haben das Recht auf Auskunft über Ihre Daten (Art. 15 DSGVO), auf Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18) und Datenübertragbarkeit (Art. 20) sowie das Recht, eine Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen (Art. 7 Abs. 3). Schreiben Sie uns dazu einfach an kontakt@lirodo.de. Für Daten in der Belegprüfung eines Kunden wenden Sie sich bitte an diesen Kunden (Abschnitt 11).
Widerspruchsrecht (Art. 21 DSGVO)
Verarbeiten wir Ihre Daten auf Grundlage berechtigter Interessen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), können Sie dieser Verarbeitung aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit widersprechen. Wir verarbeiten die Daten dann nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. Werbung per E‑Mail oder Post schicken wir nicht. Ein formloser Widerspruch an kontakt@lirodo.de genügt.
Sie können sich außerdem bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren (Art. 77 DSGVO), insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres gewöhnlichen Aufenthalts, Ihres Arbeitsplatzes oder des mutmaßlichen Verstoßes. Für uns zuständig ist: die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen, Postfach 20 04 44, 40102 Düsseldorf, www.ldi.nrw.de.
17. Änderungen
Wir passen diese Datenschutzerklärung an, wenn sich unsere Verarbeitung oder die Rechtslage ändert. Es gilt die hier veröffentlichte Fassung.